Mittlerweile
haben sich neben den englischsprachigen Foren auch viele (manche sprechen von
bis zu 30!) deutschsprachige Seiten etabliert, die solche Diskussionsgruppen
anbieten. Im letzten Jahr (2001) äußerten sich hierzu sehr kritische Stimmen,
da entsprechend der Alterstruktur der Benutzer des Internets auch viele
Jugendliche an diesen Gruppen beteiligt sind. Diese würden sich sehr von der
Idee des Freitods faszinieren lassen und hier wenig Unterstützung für eine
Lösung ihrer Probleme erhalten. Eine Reaktion darauf war die Schaffung von
Suizidforen für Erwachsene (wenn sich das Alter überhaupt kontrollieren lässt)
und die Errichtung von eindeutig auf Hilfe ausgerichtete
Foren. Inzwischen sind die meisten Foren auch direkt über eine zugehörige Homepage
zu erreichen.
· http://members.tripod.de/suizid_selbstmord/
Hier
diskutiert Solveig Prass die Gefahren von so genannten Suizidforen.
· http://www.selbstmordforum.de
Auf dieser m
Diese Seite soll Menschen, die
sich mit dem Thema Selbstmord auseinander gesetzt haben, eine Kommunikationsplattform
und Kontaktbörse bieten. Akut Gefährdete werden ausdrücklich an professionelle
Dienste weiter verwiesen.
Dieses Forum versteht sich als die
deutsche Version Newsgroup „alt.suicide.holiday“.
Es will denjenigen die Möglichkeit zur Diskussion bieten, die davon überzeugt
sind, dass jeder Mensch, dessen Urteilsfähigkeit nicht wegen Realitätsverlust
deutlich eingeschränkt ist, über das Recht verfügt, eigenverantwortlich über
die Beendigung seines Lebens zu entscheiden.
· http://www.agus-selbsthilfe.de
Ein Forum für Angehörige geleitet
von der Angehörigengruppe um Suizid e.V. (AGUS)
Wichernstr. 1, 95447 Bayreuth ,
Tel.:0921-66110
b) Mailing-Lists: Wer sich in diese Listen eintragen läßt, bekommt regelmäßig die neuesten Diskussionsbeitrage und Informationen zu den entsprechenden Themen und kann sich auch hier selbst an den Diskussionen beteiligen
· listserv@listserv.gmd.de
Eine e-mail an die obige Adresse mit dem Text: subscribe cycle-L "Ihr
Name" führt zu einer Mitgliedschaft in einem deutschsprachigen Verteiler
in dem sich (ausschließlich!) Betroffene zu dem Thema Depression und Therapie
austauschen.
c) Pages: Seiten auf denen Informationen und oft auch weitere Verbindungen (Links) zu anderen verwandten Themenbereichen vorgeschlagen werden.
· http://www.telefonseelsorge.de/beratung/index.html
Die Telefonseelsorge im Internet eröffnet mit diesem Angebot im Netz eine Möglichkeit für verlässliche Kontakte. Diese Kontakte können die Beziehungen im "wirklichen Leben" nicht ersetzen, aber ergänzen - manchmal vielleicht auch erst vorbereiten. Das Angebot ist Krisenintervention, Begleitung und Beratung.
· http://www.uke.uni-hamburg.de/Clinics/Psych/TZS/
Die Homepage des Therapiezentrums für Suizidgefährdete des
Universitätskrankenhauses Eppendorf in Hamburg
Eine sehr informative Seite über
Jugendsuizid sowie Hilfsangebote in Berlin.
· http://www.suicideinfo.org/german/index1.htm
Die deutschsprachige Seite von
„Befrienders International“ einer
Organisation zur Suizidprävention mit 31.000 ehrenamtlichen Mitgliedern in über
40 Ländern.
· http://www.kummernetz.de,
www.kummernetz.at und www.kummernetz.ch
Das Kummernetz wendet sich an
Erwachsene, Jugendliche und Kinder im deutschsprachigen Raum und zwar an Menschen, die bei Kummer, Krisen
und Lebensproblemen Austausch und erste Hilfe(n) suchen, aber auch an Menschen,
die helfen, zuhören und ermutigen wollen.
· http://www.kinderundjugendtelefon.de
Die BundesArbeitsGemeinschaft Kinder- und Jugendtelefon e.V.
(BAG) ist die bundesweite Dachorganisation der Kinder- und Jugendtelefone in
Deutschland. Die BAG sichert langfristig das telefonische
Gesprächs- und Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche und baut dieses
kontinuierlich und bedarfsgerecht mit dem Ziel eines Netzwerks aus.
Die Arbeitskreise Leben (AKL/PSB)
in Baden Württemberg. Informationen zu folgenden Stichworten: Selbstmord,
Lebenskrisen, Selbstmordverhütung, Krise, Suizid, Suizidversuch, ehrenamtlich
Mitarbeiten, Krisenbegleiter, Beratung in Baden-Württemberg u.a.
englischsprachige
Seiten:
· http://earth.execpc.com/~corbeau/suicide.html
Ebenfalls ein guter Startpunkt für Recherchen zum Thema Suizid
·
http://www.save.org/
Die Homepage der amerikanischen
Organisation Suicide Awareness / Voices of Education. Sie hat das Ziel,
die Bevölkerung über psychosozialen Gründe von Suizidalität
aufzuklären: Immer wieder aktualisierte Informationen und Hilfen für Suizidale
· http://www.samaritans.org.uk.
Die Homepage der englischen Suizid-Selbsthilfe-Organisation "The Samaritans"
· http://www.rrze.uni-erlangen.de/docs/FAU/fakultaet/med/kli/kik/pk/shiplind.htm
Die Self-Help-Seite der Medizinischen Fakultät der
Universität Erlangen jedoch mit nur wenigen deutschsprachigen Adressen
· http://gewi.kfunigraz.ac.at/~martin/projektx.htm
Projekt X ist ein Selbsthilfegruppe für suizidgefährdete Jugendliche in Graz. Initiert wurde diese Selbsthilfegruppe durch den
eingeschriebenen Verein "WEIL". WEIL steht für "Weiter im
Leben". Der Verein besteht aus Eltern, deren
Kinder Selbstmord verübten
c) Internet Relay Chat (IRC)
#suicide
#suicidal (im Undernet)
#suizid
(deutschsprachig)
In diesen Kanälen tauschen Betroffene zum Teil anonym
(unter Pseudonym =nickname) ihre Erfahrungen aus,
diskutieren eigene Probleme und bieten einander Hilfe und Unterstützung.
#asd (Kanal der Newsgroup:
alt.support.depression)
Auch in diesem Kanal, im sogenannten "Undernet", treffen sich Menschen "in
Echtzeit" (live) um miteinander über ihre momentanen persönlichen Probleme
zu reden.
Für das IRC ist allerdings eine spezielle Software
notwendig, zum Beispiel das Programm mIRC. Falls Sie
dies